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ADAMI Valerio : LE CERVIN - Serigraphie - Siebdruck von Valerio ADAMI

LE CERVIN - Serigraphie - Siebdruck von Valerio ADAMI
Preis
900.00 € 
(Foreign countries : without V.A.T – Without frame)
Künstler
ADAMI Valerio
Technik
Originaler Siebdruck vom Künstler handsigniert
Untergrund
Fédrigoni Stucco 320g
Format (cm)
70x81 cm

Biographie de ADAMI Valerio

Valerio ADAMI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Valerio Adami , geboren 1935 in Bologna, ist ein italienischer Maler,   der in Paris, Monaco und Meina am Lago Maggiore lebt und arbeitet.

Seine Malerei zeigt Einflüsse der Pop-Art, als deren international bekanntester italienischer Vertreter er gilt. In seiner Wahlheimat Frankreich wird er der Narrativen Figuration zugerechnet.

Adami begann sich ab 1945 mit der Malerei von Felice Carena zu beschäftigen. Auf Empfehlung von Oskar Kokoschka begann er im Jahr 1951 das Studium an der Accademia di Brera in Mailand. In der Klasse des Neo-Klassizisten Achille Funi befasste er sich bis 1954 vor allem mit klassischem Zeichnen. 1955 zog er nach Paris, wo er künstlerisch von Roberto Matta und Wifredo Lam beeinflusst wurde. Seine erste Einzelausstellung hatte Adami im Jahr 1959 in Mailand. Diese frühen Werke Adamis sind noch vom Expressionismus geprägt.1962 heiratete er Camilla, wie er Absolventin der Brera-Akademie.  1964 2. Einzelausstellung in Kassel. Während dieser Epoche findet Adami, angeregt durch die Pop Art, seinen unverwechselbaren Stil, den französischen Cloisionnisme.

Am Anfang von Adamis künstlerischer Entwicklung stehen expressive Werke im Stil von Comic Strips. Um die Zeit seiner Teilnahme an der documenta III 1964 in Kassel entwickelte er einen eigenen Stil der Malerei, der Reminiszenzen an den oben bereits genannten  französischen Cloisonismus aufweist. Auf der Grundlage einer exakt übertragenen vorbereitenden Zeichnung entwirft Adami jedes Gemälde als System geschlossener schwarzer Umrisslinien, die jeweils einfarbige Flächen (aplats) begrenzen.

1965 nimmt er in Paris an der Ausstellung La Figuration Narrative teil, die diese französische Antwort auf die angelsächsische Pop-Art begründet. In den späten 1960er Jahren erarbeitet er im Chelsea Hotel in New York City eine große Bildserie mit sozialkritisch aufgefassten Großstadtmotiven, mit der er Italien 1968 auf der Biennale von Venedig vertritt. Den Katalogtext schreibt Carlos Fuentes. Durch die revolutionären Ereignisse der Jahre 1967/1968 politisiert, bereiste er Kuba, Mexiko und Venezuela und wandte sich in der Folge verstärkt politischen und zeitgeschichtlichen Themen zu , integrierte aber  auch mythologische und alttestamentarische Themen in seine Werke.

Im Jahr 1971 drehte er zusammen mit seinem Bruder Giancarlo den Film „Vacances dans le Désert“. 1974 Umzug nach Bayern. Mit dem deutschen Dichter Helmut Heissenbüttel entsteht 1974 in München das Buch „Das Reich“ mit einem Langgedicht und zehn Lithographien zur deutschen Geschichte zwischen 1914 und 1945. Nach einer Reihe von allegorischen Portraits wichtiger Wegbereiter der Moderne (zum Beispiel Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud, Walter Benjamin), öffnet sich seine Malerei ab Mitte der Siebziger Jahre der abendländischen Geistesgeschichte und Mythologie. Im Jahr 1977 nahm er ein zweites Mal an einer documenta teil, der documenta 6 in der Abteilung Zeichnung.

Von der Kritik als Paradigma einer postmodernen Position in der Malerei erkannt, wurde Adamis Werk vielfach Gegenstand philosophischer Reflexion, namentlich durch Jacques Derrida, Gilles Deleuze, Jean-François Lyotard, Jean Luc Nancy, Michel Onfray, Hubert Damisch, Paolo Fabbri. Viele zeitgenössische Dichter haben mit eigenen Texten auf Adamis „literarische Malerei“ reagiert, so Italo Calvino, Carlos Fuentes, Octavio Paz und Antonio Tabucchi.

1984 Adami hört auf, seine Bilder zu datieren.

Adami ist Mitglied des College International de Philosophie und Kommandant der Ehrenlegion.

2005 gründete er in Meina, Italien die Fondazione europea del disegno - Fondation Adami. Die Stiftung soll nicht nur seinen künstlerischen Nachlass pflegen, sondern insbesondere die Kulturtechnik des Zeichnens, verstanden in seinem weitesten Sinne als 'Entwurf von einer Sache', erforschen und lehren.

Eine erste Retrospektive seiner Arbeit zeigte bereits 1970 das Musée d’art moderne de la Ville de Paris. Zum fünfzigsten Geburtstag 1985 ehrte ihn das Musée National d'Art Moderne - mit einer großen Rückschau, die in der Folge auch im Palazzo Reale in Mailand gezeigt wurde. Seither folgten weitere Museumsretrospektiven seiner Arbeit, so in Valencia, Tokio, Tel Aviv, Siena, Bochum, Buenos Aires, Florenz, Athen, Locarno, Miami, Ravenna, Turin, Mantua, Perpignan, Wien.

Werke Adamis sind in bedeutenden Galerien weltweit vertreten.  Unzählige Gruppen und Einzel -  Ausstellungen zeugen von seinem künstlerischen Schaffen.

Seit 2013 hat Adami  zusammen mit L’Estampe mehrere Siebdrucke kreiert. Seine  Teil des Präsensbestandes der Galerie L’Estampe in Strasbourg

Öffentliche Sammlungen

Belgien
Musée des beaux-arts, Brussels
Musée d’art moderne, Liège
Museum van Heedendaagse Kunst, Gent

Finnland
Amos Anderson Art Museum, Helsinki
Aboa Vetus & Ars Nova Museum, Turku
Maija and Urpo Lahtinen Foundation, Villa Urpo, Tampere

Frankreich
Fondation Maeght, Saint-Paul-de-Vence
Fonds national d’art contemporain, Paris
Musée d’art moderne de la ville de Paris, Paris
Musée d’art moderne de Grenoble, Grenoble
Musée d’art moderne, Saint-Étienne
Musée Cantini d’art moderne de Marseille, Marseille
Musée national d’art moderne, Centre Georges Pompidou, Paris
Musée Picasso, Antibes
Musée de Strasbourg, Strasbourg

Deutschland
Staatliche Graphische Sammlung, Munich
Städtische Kunsthalle Mannheim, Mannheim

Griechenland
Frissiras Museum, Athens

Israel
Museum of Art, Tel Aviv

Italien
Museo d’Arte Moderna, Rome
Museo d’Arte Moderna Palazzo Reale, Milan
Galleria d’Arte Moderna, Bergamo

Niederlande
Rotterdam Museum, Rotterdam

Portugal
Musée Bernardo, Lisbon

Spanien
IVAM – Museo de Arte Moderno, Valencia
Fondaccion Miro, Barcelona

USA
Museum of Modern Art, Minneapolis
Museum of Modern Art, Pittsburg
Mc. Crory Corporation, New York

Venezuela
Museo de Arte Moderno, Caracas