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DI ROSA Hervé : LA COMPAGNIE SOUS-MARINE - original Serigraphie / Siebdruck von Hervé DI ROSA

LA COMPAGNIE SOUS-MARINE - original Serigraphie / Siebdruck von Hervé DI ROSA
Preis
600.00 € 
(Foreign countries : without V.A.T – Without frame)
Künstler
DI ROSA Hervé
Technik
Originaler Siebdruck vom Künstler handsigniert
Untergrund
Stucco old mill white 320 g
Format (cm)
59x72 cm

neu in 2017

Biographie de DI ROSA Hervé

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie in Deutschland und den USA gibt es in Frankreich in den späten 70er Jahren eine Hinwendung junger Maler zur Figuration. Nach dem Vorherrschen von Konzepten abstrakter Kunst wie Support/Surface in der ersten Hälfte des Jahrzehnts beginnt eine Gruppe von Malern, die in den 50er Jahren geboren sind, eine figurative, stark vereinfachte, plakative Bildsprache zu entwickeln, die sich - teilweise in von den Malern demonstrativ zur Schau getragener scheinbarer Unkenntnis arrivierter Kunst - an populären Medien wie Comicstrips orientiert.

 Die „Trias“ dieser Maler - François Boisrond, Robert Combas und eben Hervé di Rosa - entwickelt ihren Stil fernab der Metropole Paris in der südfranzösischen Hafenstadt Sète, wo di Rosa und Combas geboren und aufgewachsen sind. Der etablierte Künstler Ben Vautier wird zum Mentor der Gruppe, der er 1981 in einem anläßlich einer Ausstellung Hervé di Rosas und Robert Combas´ erschienenen Artikel in „Flash Art“ den Namen „Figuration libre“ gibt.

 

1959

Hervé di Rosa geboren in Sète wächst dort auf auf und besucht in Sète die École des Beaux Arts. Er versucht zunächst, als Comiczeichner Fuß zu fassen, und schickt seine Arbeiten an entsprechende Magazine. Der Chefredakteur eines solchen Magazins erkennt das malerische Potential, das in den Zeichnungen di Rosas liegt, und rät ihm zu einem größeren Maßstab, wie ihn das Leinwandbild ermöglicht.

Di Rosa ist nicht wie Roy Lichtenstein ein Maler, der Motive der Trivialkultur für die Malerei entdeckt, sondern ein Comiczeichner, der sich auf die Malerei verlegt. Er arbeitet auch als Maler zunächst weiter wie ein Comiczeichner, was sich etwa darin äußert, daß er wiederkehrende Figuren, im Sinne von Comichelden, entwickelt. Zudem werden die Leinwände nach dem Vorbild von Comicseiten in Panels aufgeteilt, in denen sich ein cartoonartiges Geschehen entwickelt.

1981hat di Rosa seine erste Einzelausstellung in der Galerie Rieke Swart in Amsterdam. Im selben Jahr nimmt er an der Gruppenausstellung „Finir en beauté“ teil, die Bernard Lamarche-Vadel in Paris organisiert.

1982 stellt di Rosa in New York aus, wo zur selben Zeit die Graffitimaler das Interesse der Kunstszene zu wecken beginnen.

Gegen 1982 finden vermehrt sozialkritische Inhalte Eingang in die Malerei di Rosas, der in der Öffentlichkeit stets seine einfache Herkunft betont und sich dadurch gegen das gängige Ausstellungspublikum abgrenzt. Mit der Hinwendung zu neuen Themen verbunden ist eine Veränderung im Aufbau der Bilder: von der Comicseite weg zum Diptychon oder Triptychon.

 

Ab 1984  stellt Hervé di Rosa wiederholt zusammen mit seinem Bruder, dem Bildhauer Buddy di Rosa aus.Gemeinsame Projekte, wie die Rauminstallation in der Tony Shafrazi Gallery in New York 1984, werden realisiert.

 

1985 gibt Hervé di Rosa sein erstes Comicmagazin, das „Di Rosa Magazine no. 1“ heraus, in dem er seinen Figurenkosmos der vorangehenden Jahre im Sinne einer Bilanz noch einmal zusammenfaßt.

 

1986 gründen die di Rosa Brüder die Societé di Rosa und vertreiben ihr eigenes Merchandising.

 

Bis 1990 werden die narrativen Elemente in den Bildern Hervé di Rosas immer mehr zurückgenommen. Die Bilder beschränken sich auf immer weniger Figuren und Zeichen. Die Fülle von Details, die „La vie des pauvres“ zeigt, verschwindet nach und nach.

 

2014 verwirklichte L'Estampe eine Serie von Carborundum-Radierungen mit Hervé Di Rosa.